Überspringen zu Hauptinhalt
Attraktive und innovative digitale Lehre für Polizeistudierende

Der Schutz personenbezogener Daten ist für uns von höchster Bedeutung. Werden personenbezogene Daten seitens des Projektes DiBiPol verarbeitet, so stellen wir hierbei die Einhaltung der in der EU-DSGVO enthaltenen Vorschriften sicher.

I. Wer wir sind und warum wir personenbezogene Daten verarbeiten

Das Projekt DiBiPol hat das Ziel, neue digitale Lehr- und Lernmöglichkeiten an der Akademie der Polizei Hamburg zu implementieren. Der Projektnutzen besteht darin, für die Studierenden der Akademie der Polizei Hamburg neue Verfahren zur digitalen Lehre einzuführen. Die punktuelle Erweiterung der Hardwaresysteme erzeugt eine erhöhte Performanz, wodurch im Eigenhosting unterschiedliche digitale Lernformate ermöglicht werden. Die Schaffung eines Wissensspeichers mit darin enthaltenen Selbstlernformaten und Präsenzlehre unterstützende Blended Learning Einheiten sollen die Lehre attraktiv verbessern. Zusätzlich sollen Verfahren zum Umgang mit VS-NFD Inhalten sowie digitale Prüfungsmethoden erprobt und zur Verwendung bereitgestellt werden. Eine Erweiterung der Nutzung für die Aus- und Fortbildung ist im zweiten Projektabschnitt geplant.

Über unseren Word-Press-Internetauftritt www.dibipol.de möchten wir auf unsere Arbeit aufmerksam machen und Personen aus den Bereichen Ausbildung, Studium, Fortbildung und Lehre der Polizei Hamburg die Möglichkeit geben, uns mit Anregungen, Ideen oder konkreten Aufträgen über unser Formular zu kontaktieren. Interessierte außerhalb der Polizei Hamburg sind herzlich dazu eingeladen, sich ebenfalls per Mail mit uns in Verbindung zu setzen, um einen Austausch für die Themen E-Learning, Blended Learning und E-Assessment zu schaffen.

Diese Datenschutzerklärung bezieht sich auf Informationen, die wir über Personen sammeln, die folgende unserer Dienste verwenden:

Im Folgenden wird erklärt, wie Informationen von Nutzerinnen und Nutzern der Website und Kontaktanfragenden erfasst und verwendet werden. Weiterhin erläutern wir die Entscheidungen, die in Bezug auf diese Informationen getroffen werden können.

II. Personenbezogene Daten, die von DiBiPol verarbeitet werden

Es werden personenbezogene Daten erfasst, wenn diese erforderlich sind, um unsere Dienste bereitzustellen, um mit Nutzerinnen und Nutzern zu kommunizieren oder unsere Dienste zu verbessern.

1. Freiwillig übermittelte Informationen/Notwendige Informationen zur Nutzung der Einrichtung

a) Kontaktaufnahme/Kommunikation

Informationen, die Nutzerinnen und Nutzer uns über die Kontaktaufnahme per Mail mitteilen, werden in unserem Funktionspostfach dibipol@poladium.de gespeichert (zu den Speicherfristen s.u. „VIII. Speicherfristen“). Für eine erfolgreiche Kontaktaufnahme werden nachfolgende Informationen zwingend erfordert:

  • Vor- und Nachname
  • E-Mail-Adresse

Optional kann zusätzlich eine Telefonnummer angegeben werden. Sowohl diese als auch die eigens verfasste Nachricht werden freiwillig von der Verfasserin oder dem Verfasser angegeben.

Die Speicherung der Nachricht inkl. der Angaben von Vor- und Nachnamen sowie der E-Mail-Adresse dient der Kommunikation des DiBiPol-Teams mit den anfragenden Personen.

b) Projektsteckbrief

Um konkrete Dienste durch das Projekt DiBiPol in Anspruch zu nehmen, wird seitens des Projektes ein Steckbrief erstellt, worin nachfolgende Daten erfasst, gespeichert und gegenüber Funktions- und Entscheidungsträgern des Projektes offengelegt werden:

  • Vor- und Nachname
  • Dienststelle
  • E-Mail-Adresse und Telefonnummer
  • Beschreibung des Vorhabens
  • Beschreibung der Dienstleistung durch DiBiPol

Der Projektsteckbrief dient der konkreten Umsetzung der gewünschten Dienste durch Personen aus dem Lehrbereich (Studium, Ausbildung und Fortbildung). Weiterhin kommt das DiBiPol Projekt seiner vertraglichen Verpflichtung nach, umzusetzende Vorhaben für den Drittmittelgeber zu dokumentieren.

2. Automatisch erfasste Informationen

Nachfolgende Informationen werden automatisch von uns erfasst:

a) Nutzungsinformationen

Bei jedem Aufruf und jeder Nutzung dieser Website werden Daten und Informationen erfasst. Diese Daten und Informationen werden im Sever-Log für sieben Tage gespeichert. Erfasst werden können:

  • IP-Adresse
  • Informationen über den Browsertyp und die verwendete Version
  • Datum und Uhrzeit des Zugriffs
  • Betriebssystem des Nutzers

Das Erfassen der Nutzungsinformationen dient der Bereitstellung und Darstellung der Website auf den jeweiligen Internetbrowsern der Nutzerinnen und Nutzer. Gespeichert werden Nutzungsinformationen zur Gewährleistung der Sicherheit unserer Systeme (s.u. „VIII. Speicherfristen“).

b) Informationen von Cookies und anderen Technologien

Funktional nicht notwendige Cookies haben wir für Sie ausgeschaltet. Es finden keine Datenverarbeitungen in andere Mitgliedsstaaten oder Drittländer statt.

Wir verzichten auf automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling.

III. Verwendungszwecke von Informationen

  • Bereitstellung der Dienste
  • Gewährleistung von Qualität und Sicherheit
  • Schutz vor äußeren schädlichen Aktivitäten
  • Behebung von Problemen
  • Kommunikation

IV. Rechtliche Grundlagen für die Erfassung und Verwendung von Informationen

Wir verarbeiten Ihre Daten ausschließlich aufgrund einer oder mehrerer der möglichen gesetzlichen Grundlagen.

Bei einer freiwilligen Kontaktaufnahme handelt es sich um eine konkludente Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DS-GVO.

Beschäftigtendaten werden im Rahmen der Kontaktaufnahme und der Inanspruchnahme der DiBiPol-Dienste innerhalb der Akademie der Polizei Hamburg gem. § 10 Abs. 1 HmbDSG i.V.m. § 7 Abs. 1 und 10 Abs. 3 HmbPolAG, FörderV-(FBM2020) verarbeitet.

V. Verantwortlicher und allgemeine Hinweise

Polizei Hamburg, vertreten durch den Polizeipräsidenten Falk Schnabel

Bruno-Georges-Platz 1
22297 Hamburg

Tel.: +49 (0)40 4286 – 50
Fax: +49 (0)40 4286 – 56110

Verantwortlich gem. § 5 TMG ist der Polizeipräsident der Freien und Hansestadt Hamburg:

Unsere Services sind für die allgemeine Öffentlichkeit und nicht für Kinder gedacht. Wir erheben wissentlich keine personenbezogenen Daten von Nutzern, die gem. der jeweiligen nationalen Gesetzgebung als Kinder gelten.

VI. Onlineredaktion

Die Onlineredaktion wird vom Projekt DiBiPol der Hochschule der Akademie der Polizei Hamburg geführt.

Kontaktdaten Projekt DiBiPol

Projekt DiBiPol, vertreten durch den Projektleiter Prof. Dr. Andreas Knüttel
Hochschule in der Akademie der Polizei Hamburg

Campus II (PTZ)
Braamkamp 3 A | R.219
22297 Hamburg

dibipol-l@poladium.de

VII. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten der Polizei Hamburg

Bitte wenden Sie sich bei Fragen und Anregungen zum Datenschutz sowie zur Durchsetzung Ihrer Rechte als betroffene Person jederzeit an unseren Datenschutzbeauftragten:

Behördlicher Datenschutzbeauftragter
Polizei Hamburg
Behördlicher Datenschutzbeauftragter
Bruno-Georges-Platz 1
22297 Hamburg
Tel.: 040/4286-58018
Datenschutz-Polizei@polizei.hamburg.de 

VIII. Speicherdauer

Wir speichern personenbezogene Daten nur solange wir dazu berechtigt sind und der Verarbeitungszweck nicht entfallen ist. Für die Dauer des Projektes, also bis einschließlich 31.12.2025, werden personenbezogene Daten gespeichert, sofern sie für die Projektdurchführung erforderlich sind. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr erforderlich sind.

Anmerkung: Die Speicherdauer hat sich von „31.07.2024“ auf den „31.12.2025“ geändert, da das Projekt DiBiPol durch den Änderungsvertrag mit der Stiftung Innovation in der Hochschullehre verlängert wurde. Die datenschutzrechtlichen Betroffenenrechte bleiben unberührt

IX. Betroffenenrechte

1. Auskunftsrecht der betroffenen Person, Art. 15 DSGVO

Sie können von uns jederzeit unentgeltlich Auskunft darüber erhalten, ob personenbezogene Daten zu Ihrer Person von uns verarbeitet werden und auch konkret welche Daten über sie gespeichert werden sowie eine Kopie der gespeicherten Daten verlangen. Sie können ferner unrichtige Daten berichtigen und vervollständigen lassen.

  • Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden; ist dies der Fall, so hat sie ein Recht auf Auskunft über diese personenbezogenen Daten und auf folgende Informationen:
    • die Verarbeitungszwecke;
    • die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
    • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
    • falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
    • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    • wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
    • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Absätze 1 und 4 und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
  • Werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so hat die betroffene Person das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Artikel 46 im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
  • 1Der Verantwortliche stellt eine Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, zur Verfügung. 2Für alle weiteren Kopien, die die betroffene Person beantragt, kann der Verantwortliche ein angemessenes Entgelt auf der Grundlage der Verwaltungskosten verlangen. 3Stellt die betroffene Person den Antrag elektronisch, so sind die Informationen in einem gängigen elektronischen Format zur Verfügung zu stellen, sofern sie nichts anderes angibt.
  • Das Recht auf Erhalt einer Kopie gemäß Absatz 3 darf die Rechte und Freiheiten anderer Personen nicht beeinträchtigen.

2. Recht auf Berichtigung, Art. 16 DSGVO

1Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. 2Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung hat die betroffene Person das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten – auch mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen.

3. Recht auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden“), Art. 17 DSGVO

  • Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass sie betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
    • Die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
    • Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a oder Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    • Die betroffene Person legt gemäß Artikel 21 Absatz 1 Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Artikel 21 Absatz 2
      Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
    • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    • Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    • Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Artikel 8 Absatz 1 erhoben.
  • Hat der Verantwortliche die personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er gemäß Absatz 1 zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass eine betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat.
  • Die Absätze 1 und 2 gelten nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist
    • zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;
    • zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;
    • aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Artikel 9 Absatz 2 Buchstaben h und i sowie Artikel 9 Absatz 3;
    • für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gemäß Artikel 89
      Absatz 1, soweit das in Absatz 1 genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
    • zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

4. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, Art. 18 DSGVO

  • Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
    • die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
    • die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
    • der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
    • die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Artikel 21 Absatz 1 eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.
  • Wurde die Verarbeitung gemäß Absatz 1 eingeschränkt, so dürfen diese personenbezogenen Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Einwilligung der betroffenen Person oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.
  • Eine betroffene Person, die eine Einschränkung der Verarbeitung gemäß Absatz 1 erwirkt hat, wird von dem Verantwortlichen unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

5. Recht auf Datenübertragbarkeit, Art. 20 DSGVO

  • Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
    • die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
    • die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
    • der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
    • die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Artikel 21 Absatz 1 eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.
  • Wurde die Verarbeitung gemäß Absatz 1 eingeschränkt, so dürfen diese personenbezogenen Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Einwilligung der betroffenen Person oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.
  • Eine betroffene Person, die eine Einschränkung der Verarbeitung gemäß Absatz 1 erwirkt hat, wird von dem Verantwortlichen unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

6. Widerspruchsrecht, Art. 21 DSGVO

  • Die betroffene Person hat das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Artikel 6 Absatz 1 Buchstaben e oder f erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. 2Der Verantwortliche verarbeitet die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
  • Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.
  • Widerspricht die betroffene Person der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet.
  • Die betroffene Person muss spätestens zum Zeitpunkt der ersten Kommunikation mit ihr ausdrücklich auf das in den Absätzen 1 und 2 genannte Recht hingewiesen werden; dieser Hinweis hat in einer verständlichen und von anderen Informationen getrennten Form zu erfolgen.
  • Im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft kann die betroffene Person ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren ausüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.
  • Die betroffene Person hat das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Artikel 89 Absatz 1 erfolgt, Widerspruch einzulegen, es sei denn, die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.

7. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling, Art. 22 DSGVO

  • Die betroffene Person hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt.
  • Absatz 1 gilt nicht, wenn die Entscheidung
    • für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist,
    • aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder
    • mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.
  • In den in Absatz 2 Buchstaben a und c genannten Fällen trifft der Verantwortliche angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.
  • Entscheidungen nach Absatz 2 dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Artikel 9 Absatz 1 beruhen, sofern nicht Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a oder g gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person getroffen wurden.

8. Recht auf Widerruf, Art. 7 Abs. 3 DSGVO

1Die betroffene Person hat das Recht, ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. 2Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. 3Die betroffene Person wird vor Abgabe der Einwilligung hiervon in Kenntnis gesetzt. 4Der Widerruf der Einwilligung muss so einfach wie die Erteilung der Einwilligung sein.

9. Recht auf Beschwerde, Art. 77 DSGVO

  • Jede betroffene Person hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn die betroffene Person der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt.
  • Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Artikel 78.
Digitale Lehre für alle

Wir verbessern die digitale Lehre der Akademie der Polizei in Hamburg und unterstützen Lehrende bei allen Fragen der Digitalisierung von Lehre und Lernen

Gefördert von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre

Dieses Projekt wird aus Mitteln der Stiftung Innovation in der Hochschullehre, Treuhandstiftg. in Trägerschaft der Toepfer Stiftung gGmbH, unter dem Förderkennz. FMM2020-141 301 gefördert.

An den Anfang scrollen